So hast du dir das Mama-Sein nicht vorgestellt.

Statt einem harmonischen Familienalltag gibt es oft Streit.
Du wirst laut, dein Kind wird laut – und hört nicht.
Und dabei wünschst du dir doch einfach nur Ruhe, Verbindung und Leichtigkeit.

Was wirklich hinter deinen Reaktionen und dem Verhalten deines Kindes steckt
Überforderung, starke Reaktionen bei dir und „schwieriges“ Verhalten deines Kindes haben oft denselben Ursprung.

Trag dich hier ein und werde rechtzeitig über den Infoabend informiert.
Du erhältst vorab alle wichtigen Infos sowie den Zugangslink per Mail.

Nächster Infoabend:

18.05.2026 · 20 Uhr · live via Zoom

TraumaNewsletter (#6)
Wie deine Erfahrungen aus der Kindheit deine Beziehung zu deinem eigenen Kind beeiflussen.
Deine eigene Kindheit – und auch das, was du rund um die Geburt erlebt hast – beeinflussen oft mehr, als du denkst, wie du heute reagierst und wie sich die Beziehung zu deinem Kind anfühlt.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da war alles schwer. Jeder Tag war ein Kampf und ich bin morgens aufgewacht und habe mir abends gewünscht, dass der Tag endlich vorbei ist. Für mich war Mutter sein einfach nur anstrengend. Bis ich irgendwann den Entschluss gefasst habe: So kann es nicht weitergehen. Und dieser Moment hat alles verändert.

Heute liebe ich es, Mama zu sein. Ich genieße die Zeit mit meinen Kindern und es gibt so viele Momente, in denen mein Herz fast zerspringt vor Glück. Und das, obwohl sich im Außen gar nicht so viel verändert hat. Meine Kinder sind die gleichen. Mein Alltag ist im Grunde derselbe. Aber etwas in mir ist anders. Da ist Leichtigkeit, da ist eine tiefe Verbindung zu meinen Kindern und zu mir selbst, da ist diese tiefe Liebe zum Leben. Und genau das hat alles verändert.

Was ich damals noch nicht verstanden habe:Es ging nie nur um das, was im Außen passiert ist.Sondern um das, was in mir passiert ist.

Vielleicht kennst du das…

• Du reagierst stärker, als du eigentlich möchtest
• Dich treffen Dinge, die „eigentlich gar nicht so schlimm sind“
• Du wirst schnell wütend – und verstehst dich selbst nicht
• Du fühlst dich überfordert, obwohl du dir fest vorgenommen hast, ruhig zu bleiben
• Du hast danach Schuldgefühle
• Nähe fühlt sich manchmal schwer an, obwohl du sie dir wünschst
• Du hast das Gefühl, dich selbst zu verlieren

 

Was wirklich hinter deinen Reaktionen steckt

Ein Trauma entsteht nicht nur durch das, was passiert ist – sondern durch das, was dein System in diesem Moment nicht verarbeiten konnte. Es kann zu viel gewesen sein, zu schnell oder einfach überwältigend. Und wenn dein Körper in diesem Moment keinen Weg gefunden hat, damit umzugehen, bleibt ein Teil davon gespeichert. Nicht unbedingt bewusst – aber spürbar.

Vielleicht fragst du dich an dieser Stelle, woher solche Reaktionen überhaupt kommen.

Das kann rund um die Geburt deines Kindes entstanden sein. Oder in Momenten aus deiner eigenen Kindheit, die dich geprägt haben. Oft in ganz unscheinbaren Momenten. Vielleicht erinnerst du dich sogar an Situationen, die von außen völlig harmlos wirken. Zum Beispiel, als du als Kind im Kindergarten geblieben bist und deine Eltern gegangen sind. Für viele war das „ganz normal“. Aber vielleicht hat sich in dir etwas ganz anderes abgespielt. Vielleicht hast du dich allein gefühlt. Verlassen. Überfordert. Und genau dieses Gefühl hat sich tief in dir abgespeichert.

Nicht die Situation an sich ist entscheidend, sondern das Gefühl, das in diesem Moment entstanden ist. Und genau dieses Gefühl kann sich heute wieder zeigen. Zum Beispiel dann, wenn dein Kind weint oder dich braucht und du merkst, wie dich das innerlich komplett überfordert. Du willst ruhig bleiben – aber es geht nicht. Du wirst angespannt, vielleicht laut oder ziehst dich zurück. Nicht, weil du etwas falsch machst. Sondern weil dein System sich erinnert.

Vielleicht hast du dich schon gefragt, warum du in bestimmten Situationen immer wieder gleich reagierst – obwohl du es eigentlich anders machen möchtest. Warum dein Körper schneller reagiert, als du denken kannst. Warum du angespannt bist, obwohl im Außen gerade nichts „Schlimmes“ passiert.

Das liegt daran, dass dein Nervensystem nicht zwischen Vergangenheit und Gegenwart unterscheidet. Es reagiert auf das Gefühl – nicht auf die tatsächliche Situation. Wenn etwas in dir berührt wird, das du früher schon einmal so erlebt hast, springt dein System sofort an. Als müsste es dich genau jetzt schützen.

Dein Herz schlägt schneller, dein Körper spannt sich an, du wirst unruhig oder gereizt. Vielleicht wirst du laut. Vielleicht ziehst du dich zurück. Vielleicht fühlst du dich einfach nur überfordert. Und all das passiert, bevor du überhaupt bewusst entscheiden kannst, wie du reagieren möchtest.

Das ist kein Zufall. Und es ist auch kein Zeichen dafür, dass mit dir etwas nicht stimmt. Dein Nervensystem tut genau das, was es gelernt hat: dich zu schützen. Nur basiert dieser Schutz oft auf Erfahrungen, die längst vorbei sind.

Und genau deshalb kommst du immer wieder an den gleichen Punkt. Nicht, weil du zu wenig willst. Nicht, weil du es nicht besser weißt. Sondern weil dein System immer noch auf alte Gefühle reagiert, die nie wirklich verarbeitet wurden.

Woran du es heute noch merkst

Oft zeigt sich das nicht klar und eindeutig, sondern in Momenten, die du dir selbst nicht richtig erklären kannst.

Vielleicht kennst du das…

• Du bist schneller überfordert, als du es eigentlich sein möchtest
• Du reagierst emotionaler, als es die Situation „rechtfertigt“
• Du hast das Gefühl, keine richtige Kontrolle über deine Reaktionen zu haben
• Du bist innerlich unruhig, angespannt oder schnell gereizt
• Es fällt dir schwer, wirklich ruhig zu bleiben oder bei dir zu sein
• Du hast danach oft Schuldgefühle
• Nähe fällt dir manchmal schwer – obwohl du sie dir wünschst

Und genau das wird oft missverstanden.

Es wirkt, als würde etwas im Außen nicht stimmen.
Aber in Wahrheit reagiert dein System auf etwas, das viel älter ist.

Nicht, weil mit dir etwas nicht stimmt.
Sondern weil dein Nervensystem gelernt hat, dich zu schützen.

Viele Menschen stellen sich irgendwann die Frage:
„Warum reagiere ich so?“
Oder: „Warum bekomme ich das nicht einfach in den Griff?“

Und genau da entsteht oft Scham.
Das Gefühl, dass etwas mit einem selbst nicht stimmt.

Aber die Wahrheit ist: Dein Körper reagiert genau so, wie er es gelernt hat.

Diese Reaktionen sind keine Schwäche.
Sondern ein Schutzmechanismus.

Dein Nervensystem hat in einem Moment, der zu viel war, eine Strategie entwickelt, um dich zu schützen.
Und genau diese Strategie läuft bis heute weiter – auch wenn sie sich heute nicht mehr hilfreich anfühlt.

Das bedeutet: Du bist nicht falsch.
Dein Körper versucht nur immer noch, dich sicher zu halten.

Auch wenn sich diese Reaktionen heute fest und unveränderlich anfühlen, bedeutet das nicht, dass es so bleiben muss.
Es kann sich verändern.

Dein System kann lernen, dass es heute sicher ist.
Dass es nicht mehr reagieren muss wie früher.
Und genau dadurch verändert sich dein Erleben.

Du bleibst ruhiger – auch in Situationen, die dich früher komplett überfordert hätten.
Du reagierst nicht mehr automatisch, sondern bekommst wieder eine Wahl.
Du fühlst dich weniger ausgeliefert – und mehr bei dir selbst.

Es entsteht wieder Verbindung.
Zu dir. Und zu deinem Kind.

Das, was sich heute noch schwer anfühlt, kann leichter werden.
Nicht, weil sich im Außen alles verändert.

Sondern weil sich in dir etwas verändert.
Und genau da beginnt echte Veränderung.